Ziel der diesjährigen Fastenwallfahrt am Sonntag, 19.03.2023, war der Wallfahrtsort Bethen. Hier wurden die Teilnehmer von Herrn Msgr. Dr. D. Költgen begrüßt und anschließend im dortigen Atriumgarten hinter der Basilika der Kreuzweg gebetet.

Danach führte Dr. Költgen durch den Atriumgarten, die Gnadenkapelle, Basilika und die Krypta. Obwohl etliche Personen bereits öfter den Wallfahrtsort besucht haben, erfuhren die Teilnehmer doch noch viel Neues über den Pilgerort.

So hängen nun am Zaun die ersten Liebesschlösser, bunte Zeugen frischer oder auch schon lang bewährter Zuneigung. Zum Gedenktag für den heiligen Antonius von Padua – Patron der Liebenden und der Ehe – hatte die St. Marien-Gemeinde im Juni 2021 für verliebte, verlobte und verheiratete Paare einen besonderen Parcours im neuen Atriumgarten aufgebaut. Und die Gastgeber freuten sich über eine sehr positive Resonanz – quer durch alle Generationen. Hier können seitdem Paare eine „bleibende Erinnerung” für sich schaffen und ein Schloss, graviert mit ihren Namen, am Zaun festmachen. Anschließend kann dann der Schlüssel im dort vorhandenen Brunnen versenkt werden. Nein, nicht oben in der Wasserschale, sondern in einem eigens dafür angelegten Rohr, das tief hinunter in den Brunnenschacht führt und die Schlüssel „auf ewig” verschluckt.

Geschichte des Gnadenortes: Der Überlieferung nach wurde das Gnadenbild (1380-1400) auf dem Flüsschen Soeste stromaufwärts schwimmend von Landleuten gesehen, die gerade auf den Feldern arbeiteten. Die Leute glaubten an ein Wunder und beschlossen, es in die Kapelle des nahe gelegenen adeligen Hauses Lethe zu bringen. Als der Wagen mit dem Gnadenbild vor dem Dorf Bethen ankam, sträubten sich die Pferde. Obwohl man alle Kräfte aufbot, den Wagen von der Stelle zu bewegen, blieb dieser stehen. Man hielt diese Begebenheit abermals für ein Wunder und schloss daraus, dass Maria an diesem Ort verehrt werden wollte. Schnell verbreitete sich die Kunde von diesen Ereignissen, und von überall strömten die Menschen herbei, um vor dem Gnadenbild Hilfe und Trost in ihren Ängsten und Nöten zu finden. Die eingeschnitzte Figur des Gnadenbildes (Höhe 111 cm) stellt in strenger Formgebung Maria dar, die den vom Kreuz genommenen Leichnam ihres Sohnes auf dem Schoß trägt. Ihr liebevoller Gesichtsausdruck hebt sich in seiner Aussagekraft von vielen artverwandten Vesperbildern ab, die die Schmerzverzerrtheit betonen.

1448 findet sich die erste urkundliche Erwähnung der Wallfahrt, die sich bis zur Reformation großer Beliebtheit erfreute. 1669 wurde die durch den Drosten des Amtes Cloppenburg, Carl Othmar von Grothaus erbaute heutige Gnadenkapelle durch den münsterischen Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen feierlich eingeweiht. Der von ihm gestiftete Barockaltar trägt noch heute sein Wappen. Während der Zeit der Weltkriege und des Nationalsozialismus suchten viele Mütter und Frauen vor dem Bild der schmerzhaften Mutter Schutz und Zuflucht in ihren seelischen Leiden und beteten für ihre im Felde stehenden Väter, Männer, Brüder und Söhne. Eine besondere Beziehung und Zuneigung hatte der ehemalige Bischof von Münster, Clemens August Kardinal von Galen, der 1934 bei einer Glaubenskundgebung mit über 25000 Männern sich vor dem Gnadenbild eingefunden hatte.

Basilika: Für die nach dem Ersten Weltkrieg stark angestiegenen Pilgerscharen wurde die Wallfahrtskapelle mit der Zeit zu klein. Man dachte an den Bau einer größeren Kirche, die zugleich Gedächtniskirche der im Weltkrieg gefallenen Soldaten aus den katholischen Kirchengemeinden des Oldenburger Landes sein sollten. Schon im Jahre 1916 war ein Kapellenbauverein gegründet worden. Bedingt durch die Inflation ging das Bauvorhaben zunächst erst sehr langsam voran. Die Krönungsfeier des Gnadenbildes, die große Jungfrauenwallfahrt und die Mütterwallfahrt des Jahres 1925 ließen den Wunsch nach einer raschen Verwirklichung und Vollendung der Kirche immer größer werden. Seit dem 1. Adventssonntag 1927 fand in der Wallfahrtskirche in regelmäßiger Sonntagsgottesdienst statt, und am 14./15. September 1929 konsekrierte der münstersche Diözesanbischof Johannes Poggenburg (1913-33) das neu erbaute Gotteshaus. 1977 wurde die Wallfahrtskirche von Papst Paul VI. zur „Päpstlichen Basilika minor“ erhoben. Einen besonderen Schatz kann man nur an hohen Festtagen sehen. Der selige Kardinal Clemens August Graf von Galen ( + 1946, selig gesprochen 2005) vermachte seinen Primizkelch der Pfarrgemeinde Bethen, der er sich immer sehr verbunden fühlte. Steine aus dem Petrusgrab (links) und der Grabeskirche (rechts) bezeugen die Verbindung zur Weltkirche und zu den Ursprüngen des Glaubens. Sie sind im Altarraum zu sehen.

Krypta: Im Innern der Basilika befindet sich auch eine Wendeltreppe, welche hinab zur Krypta, in welcher das Reliquiar des Seligen Kardinal Clemens August Graf von Galen seinen Platz gefunden hat, führt. Die Krypta dient als Gedenkstätte für die Opfer der Kriege. An den Marmorwänden sind die Namen der im I. Weltkrieg gefallenen Soldaten aus dem Oldenburger Land eingraviert. In einem Buch auf dem Altar sind die gefallenen Soldaten des II. Weltkrieges nachzuschlagen.

Antoniuskapelle: Dicht hinter der Gnadenkapelle befindet sich die Antoniuskapelle, 1868 mit sechseckigem Grundriss erbaut. Als Nachfolgerin des Gebetshäuschens von 1652 diente sie ursprünglich als überdachter Außenaltar, auf dem während der Hauptpilgerzeit, wenn die Gnadenkapelle die Pilgerscharen nicht fassen konnte, das heilige Opfer dargebracht wurde. 1976 wurde sie und besonders auch die über dem Altar stehende Figur des heiligen Antonius von Padua, restauriert. Heute dient die Kapelle auch zur Aufbahrung von Verstorbenen kurz vor dem Begräbnis.

Insgesamt zeigte sich Msgr. Dr. Költgen als kompetenter Führer und ihm wurde als Dank ein Zuschuss zur neuen Orgel der Basilika übergeben. Zum Abschluss konnten die Teilnehmer gegenüber der Gnadenkapelle im Cottage Garden bei Kaffee und leckerem Kuchen den Nachmittag nochmals Revue passieren lassen.

Text zusammengestellt von Otto Mählmann,

Bilder: Peter Willenborg und Otto Mählmann.

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Kolping-Tagesfahrt nach Varel und Hude/Neuenkoop

Der neue Vorstand der Kolpingsfamlie Cappeln freute sich, in diesem Jahre wieder mit einer Tagesfahrt starten zu können. Erstes Ziel der 34 Teilnehmer war der Vareler Hafen. Dieser hat im Laufe der Zeit viele Veränderungen erlebt, seine Romantik ist ihm aber geblieben. Heute ist der Hafen eine bunte Mischung aus Liegeplätzen für private Sportboote, Heimathafen einzelner Fischkutter, Standort für Gewerbebetriebe und touristischer Anziehungspunkt.

Nach einer ausgiebigen Erkundung des Hafengebietes und der Möglichkeit zu einem friesisches Bier in der kleinsten Kneipe Deutschlands genossen die Teilnehmer bei traumhaften Blicken auf die Schiffe im Hafen im Lokal Aal & Krabbe / Vareler Brauhaus ein hervorragendes Fisch-/Fleischbuffet. 

Nächstes Ziel der Gruppe war das Arboretum Neuenkoop (bei Hude). Hier gedeihen auf einem Gelände von etwa 2 ha Fläche verschiedene Gehölze aus aller Welt. Neben einer umfangreichen Sammlung von Eichen, Ahornen, Kastanien, Magnolien, Fliedern und Rhododendren, gedeihen hier eine Vielzahl subtropischer Gehölze wie Eukalyptus, immergrüne Magnolien, Kamelien, Hanfpalmen, Seidenbäume, Mittelmeerzypressen, Feigen etc. Das Arboretum ist ein Schaugarten, der die Vielfalt verschiedener Gehölze aus diversen Ländern dieser Welt zeigt. Er ist aber auch ein Versuchsgarten, in dem Pflanzen aus wärmeren Regionen in ihrer Eigenschaft unserem nordwestdeutschen Wetter zu trotzen getestet werden. 

Nach einer Gelegenheit, draußen im tollen Garten des Arboretum Kaffee und Kuchen zu genießen, wurde die Heimreise angetreten. 

Bericht und Foto: Otto Mählmann

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Wir freuen uns über den Besuch auf unserer Homepage.

Hier kannst Du Dich über Aktivitäten und Veranstaltungen sowie über die Arbeit der Kolpingfamilie informieren.

Du findest Informationen zum Vorstand und Geschichtliches aus der Gründerzeit. In der Bildergalerie kann man Veranstaltungen der letzten Jahre durchstöbern.

Durch Klick auf die Veranstaltungen im Terminkalender auf der rechten Seite kommst Du zu weiteren Informationen in Bezug auf die Veranstaltung,

 

Viel Spaß dabei.  

Die Kolping-Nikoläuse besuchten auch in diesem Jahr am Nikolaustag zahlreiche Familien und brachten als Bischof Nikolaus mit Engelchen sowie Knecht Ruprecht vielen Kindern die Legende vom Heiligen Nikolaus von Myra nahe.

Der Nikolaus hat die Augen unserer Kinder zum Leuchten und unsere Herzen zum Schmelzen gebracht"; so der Wortlaut einer Mutter.

 

Text und Foto: Petra Binger / Luzia Pleye / Wolfgang Pundt

 

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Kolpingsfamilie Cappeln hat neuen Vorstand

Auf der jetzt stattgefundenen Adventsfeier mit Mitgliederversammlung der Kolpingsfamilie Cappeln am 03.12.2022 herrschte große Freude über den Erfolg der durchgeführten Vorstandswahlen. Diese waren ursprünglich in der am 01.09.2022 stattgefundenen jährlichen Generalversammlung vorgesehen, mussten aber dann wegen der Abwesenheit von mehreren Anwärtern von Vorstandsämtern verschoben werden. 

Petra Binger vom Leitungsteam eröffnete die Versammlung und begrüßte die anwesenden Mitglieder.

Sodann folgten adventliche Lieder- und Flötenvorträge der

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unter der Leitung von Rita Pundt. 

 

Wolfgang Vorwerk fungierte dann als Wahlleiter. Er stellte fest, dass der bisherige Vorstand komplett für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung stehe. Dies seien Petra Binger und Chris von Hertzberg vom Leitungsteam, Siegfried Looschen als Kassenwart, Lucia Pleye als Beisitzerin für religiöse Aufgaben und Josef Debbeler als weiterer Beisitzer. Folgende Personen wurden aus der Versammlung vorgeschlagen und jeweils einstimmig (!) gewählt:

Als Vorsitzende/r:                Peter Willenborg. Er teilte der Versammlung mit, dass er sich auf die Arbeit mit dem künftigen Vorstand freue.

Als 2. Vorsitzender:             Franz-Josef Ostendorf. Auch er teilte der Versammlung mit, dass er froh sei über seine Wahl und darüber, dass die Versammlung ihm ihr Vertrauen schenke und dass er sich auf die künftige Kolpingarbeit freue.

Als Präses:                           Pfr. Jörn Illsenseer. Dieser war krankheitsbedingt nicht anwesend, hatte aber im Vorfeld per Mail sein Einverständnis mit seiner Wahl erklärt und der Versammlung ein frohes und schönes Beisammensein gewünscht.

Als Schriftführerin:               Anna Ostendorf. Auch Anna war verhindert, an der Versammlung teilzunehmen. Sie hatte aber im Vorfeld schriftlich erklärt, bei einer Wahl dieses Amt gerne anzunehmen und dass sie sich freuen würde, den neuen Vorstand unterstützen zu dürfen. 

Kassenwartin:                      Christine Ording, Sie wies darauf hin, dass „Kolping und Ording“ doch irgendwie zusammen gehören und sie freue sich auf die Zusammenarbeit.

Beirat:                                    Als Beirat stellen sich dem Vorstand weiterhin Ludger Wehage und Otto Mählmann und künftig Werner Sommer zur Verfügung. 

Wolfgang Vorwerk bedankte sich bei allen Anwesenden und insbesondere bei dem neu gewählten Vorstand darüber, dass diese ihm sein „Amt“ als Wahlleiter so einfach gemacht hätten. 

Peter Willenborg sprach als neu gewählter Vorsitzender sowohl dem alten als auch dem neue Vorstand seinen Dank aus. Unsere Kolpingsfamilie sei für die Menschen da. Um das erfolgreich tun zu können, brauche es viele Köpfe, die bereit seien, Verantwortung zu übernehmen, Hände die zupacken und Frauen und Männer, Kinder und Jugendliche, die sich in den Dienst der großartigen Sache Adolph Kolpings stellen. Dies hätte der alte Vorstand jahrelang getan, und dies selbstverständlich, selbstlos und mit großer 
Begeisterung, obwohl in den letzten Jahren die Arbeit coronabedingt doch teilweise sehr schwierig gewesen sei. Dies wurde von den Anwesenden auch mit viel Beifall bestätigt.

Die ausscheidenden Vorstandsmitglieder erhielten von Peter folgende Laudatio:

Zu Petra Binger: Mitglied seit 08.12.2001, 2006 in den Vorstand eingetreten als stv. Leiterin und ab 2009 zusammen mit Lucia Pleye als Leiterin der Frauengruppe, ab 2012 dann im Leitungsteam. Sie gehöre für die Kolpingsfamilie fast schon zum Inventar. Allerdings sei Petra immer ein überaus „mobiles und flexibles Inventar“ gewesen. Peter: „Petra, du warst immer hilfreich zur Stelle, auch dort wo es für Mitglieder und Gäste wie selbstverständlich erscheine. Dabei wissen wir ganz genau, dass dies auch im Ehrenamt nicht selbstverständlich ist.“

Zu Siegfried Looschen: Mitglied seit 01.12.1995, seit 1997 im erweiterten Vorstand (Handlungsfelder/Festausschuss), 2006 hier ausgeschieden, ab 2015 wieder im Vorstand als Kassenwart tätig. Nicht zuletzt dank seiner Kassenführung hätte immer ausreichend Geld zur Verfügung gestanden, um wichtige soziale Projekte finanziell zu unterstützen. Unsere Kolpingsfamilie sei heute in bester finanzieller Verfassung. Das sei nicht selbstverständlich, sondern mit sehr viel Arbeit und Herzblut verbunden.

Zu Chris von Hertzberg: Mitglied seit 15.04.2012, 2012-2015 Kassenwartin, ab 2015 im Leitungsteam. Auch Chris hätte mit viel Leidenschaft ihre Aufgaben im Team erledigt und sei immer, wenn es nötig gewesen sei, zur Stelle gewesen.

Zu Josef Debbeler: Mitglied seit 02.03.2007, seit 2009 Fahnenträger, ab 2012 Mitglied des Festausschusses/Beisitzer, Betreuer unserer Kreuzanlage. „Das Banner gehe vor-an, auf leichten und schweren Wegen, es weise die Richtung“ – mit diesen Worten dankte Peter Josef für seine Mitarbeit, auch dafür, dass er als Fahnenträger und auch als Betreuer unserer Kreuzanlage weitermache. In diesem Zusammenhang dankte er auch Ludger Wehage für seine bisherige Arbeit als Beisitzer des Vorstandes und als Fahnenträger. Dies gelte auch für seinen Einsatz bei der Durchführung des Weihnachtsmarktes. Ludger könnte man immer ansprechen und er hätte sich bereit erklärt, auch im Beirat des künftigen Vorstandes weiter mitzuarbeiten und Verantwortung zu übernehmen. Dies gelte auch für Otto Mählmann.

Lucia Pleye: Mitglied seit 07.12.1997, 2006 Eintritt in die Vorstandsarbeit als Stellvertr. der Frauengruppe, ab 2009 zusammen mit Petra und ab 2012 alleinige Leiterin der Frauengruppe, ab 2015 zuständig für Religiöse Aufgaben und Veranstaltungen. Lucia wurde insbesondere dafür gedankt, dass sie den Kontakt zwischen Vorstand und Pfarrei immer würdevoll gehalten habe. Diese Aufgabe hätte sie für die Kolpingfamilie immer mit Spaß und Freude erledigt und auch dann nicht den Mut verloren, wenn die Zahl der Teilnehmer bei einigen Veranstaltungen doch sehr übersichtlich gewesen sei. 

Bei Pastor James Thapasimutthu bedankte sich Peter Willenborg für dessen einfühlsamen Worte in der vorangegangenen Kolpinggedenktags-Messe, ferner bei allen Mitgliedern, welche den Vorstand bei den vielen Aktionen und  Veranstaltungen unterstützt haben, ferner dem Familienkreis I für die Vorbereitung dieser Versammlung mit Adventsfeier. Besonders viel Freunde hätten die von den Cappelner Klangkindernvorgebrachten adventlichen Lieder- und Flötenvorträge gebracht.

Zum Schluss trug Heike Kaiser vom Familienkreis eine lustige Weihnachtsgeschichte vor und nach einer Stärkung mit Kaffee und leckerem Kilmerstuten folgte noch ein gemütliches Beisammensein (welcher dem Hörensagen nach für den „harten Kern“ erst gegen ca. 00.30 Uhr endete). 

Bericht: Otto Mählmann

Fotos: Otto Mählmann und Wolfgang Vorwerk

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Scheckübergabe an das Kinderhospiz Löwenherz

Von dem Erlös der diesjährigen Palmstockaktion konnten die Bastelfrauen der Kolpingsfamilie Cappeln nun dem Kinder- und Jugendhospiz Löwenherz in Syke einen Scheck in Höhe von 1.000 € überreichen. Im dem Hospiz werden Kinder und Jugendliche mit einer nur noch begrenzten Lebenszeit aufgenommen. Sie und ihre Familien erhalten dort liebevolle und professionelle Pflege und Begleitung. Um die laufenden Kosten zu decken, ist das Hospiz auf Spenden angewiesen.

Das Bild zeigt die Scheckübergabe

v.l.: Marianne Menke, Gertrud Mählmann, Maria Emke und Gaby Klövekorn als Mitglieder der Bastelgruppe sowie Ursula Schultz als ehrenamtliche Mitarbeiterin des Kinder- und Jugendhospiz Löwenherz.

Bericht und Fotos: Otto Mählmann

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Generalversammlung/Ehrungen langjähriger Mitglieder

Vor Beginn der Versammlung am 02.09.2022 wartete auf die Teilnehmer die „Bratwurstbiene“ mit ihren Angeboten und die Teilnehmer machten hiervon regen Gebrauch. Gut gestärkt folgte dann die Versammlung im Pfarrheim.

Petra Binger freute sich, nach den Pandemiejahren die anwesenden Mitglieder wieder begrüßen zu können. Die letzte Versammlung fand am 15.03.2019 statt. Kopien der Protokolle dieser Sitzung lagen im Pfarrheim aus.

Zunächst wurde der seit der letzten Versammlung Verstorbenen gedacht, und zwar Marita Wichmann, Heinz Ostermann und Walter Ammerich.

Nächster Punkt der Tagesordnung war die Ehrung langjähriger Mitglieder. Zunächst wies Pastor Jörn Illenseer als Präses unserer Kolpingsfamilie darauf hin, dass gerade in Zeiten der Pandemie die Erfahrungen in der Gemeinschaft wichtig seien. Unsere Jubilare hätten viele Jahre hindurch unsere Gemeinschaft unterstützt und wir seien ihnen zu Dank verpflichtet.

25 Jahre Mitglied in der Kolpingsfamilie sind: Willi Borchert, Manfred Brinkmann, Rita und Franz-Josef Dierken, Thomas Hannöver, Brigitte Hasenkamp, Markus Hülsmann, Waltraud Koopmeiners, Lucia und Manfred Pleye, Elfriede und Hubert Schwerter, Marion und Christian Sieverding, Ruth und Werner Sommer, Ludger Tensing, Ludger Wehage, Christa Weldam und Sylvia Willenborg,

40 Jahre: Ansgar Hilgefort,

50 Jahre: Clemens Schwerter und Alfons Vaske,

60 Jahre: Helmut Ammerich und Günther Klein.

Vom Leitungsteam sprach Chris von Hertzberg die Laudatio auf die zu Ehrenden und wies auf deren besondere Verdienste hin. Sie dankte allen Geehrten für deren langjährige Treue zum Verein und zu Adolph Kolping. Besonders zu erwähnen sind die geleistete Arbeit von Alfons Vaske und Willi Borchert als ehemalige Vorsitzende, von Lucia Pleye, Werner Sommer, Ludger Wehage und Helmut Ammerich im Vorstand, von Ansgar Hilgefort, Franz-Josef Dierken und Clemens Schwerter im Festausschuss und bei den Weihnachtsmärkten, von Hubert Schwerter und Franz-Josef Dierken in der Theatergruppe, von Markus Hülsman, Manfred Pleye und Thomas Hannöver als Unterstützer der Altkleidersammlungen sowie von Clemens Schwerter und Günter Klein als jahrzehntelange Fahnenträger.

Danach folgte der Jahresbericht von Petra Binger. Dieser bezog sich auf den Zeitraum seit der letzten Versammlung vom 15.03.2019 bis jetzt. Es zeigte sich, dass aus Gründen der Pandemie in den letzten Jahren doch viele der üblichen jährlichen Veranstaltungen nicht stattfinden konnten. Der dann folgende Kassenbericht von Siegfried Looschen zeigte die trotz Corona sehr „stabile Lage“ unserer Kasse.

Alsdann erteilte Achim von Hertzberg seinen Bericht als Kassenprüfer. Er bestätige die hervorragende ordnungsgemäße Führung der Kasse und auf seinen Antrag hin erfolgte die Entlastung des Vorstandes. Für den turnusgemäß ausscheidenden Achim von Hertzberg wurde für die kommenden 2 Jahre Wilhelm Sieverding gewählt, welcher dann zusammen mit Benno Sieverding im nächsten Jahr die Kasse prüfen wird.

Bericht und Fotos: Otto Mählmann

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Kolpingjugend verteilt Osternester.

Erstmals seit Coronabeginn konnte die Cappelner Kolpingjugend wieder Osternester an die Senioren ab 80Jahren verteilen. Hierzu hatten sich 19 junge Erwachsene aufgemacht und die kleinen Präsente persönlich, verbunden mit einem Ostergruß der Kolpingfamilie, überbracht. Die Empfänger der Osternester freuten sich sichtlich über das kleine Geschenk. 

Eine tolle Aktion unserer Kolpingjugend! 

Kolpingsfamilie Cappeln ehrt langjährige Mitglieder

Aus Pandemie-Gründen konnten in den letzten beiden Jahren auch bei der Kolpingsfamilie Cappeln die Ehrungen für langjährige Mitglieder nicht stattfinden. Dies wurde am Sonntag, 23.02.2022, während und nach dem Hochamt in der Pfarrkirche nachgeholt, und zwar unter den in Kirchen allgemein üblichen 3G-Coronabedingungen. Nur für den Augenblick der Fertigung des Bildes wurden die Corona-Masken abgesetzt.

Präses Pastor Illenseer gedachte während der Messfeier der verstorbenen Mitglieder der beiden Jahre Heinz Hasenkamp, Franz Weß, Wilhelm Sieverding, Heinz Ostermann, Marita Wichmann und Walter Ammerich. Nach der Messe erfolgte die Ehrung der langjährigen Mitglieder. Pastor Illsenseer führte aus: „Gerade jetzt in der Zeit der Corona-Pandemie haben wir gemerkt, wie wichtig eigentlich die Erfahrung von Gemeinschaft ist. Der selige Adolf Kolping hat in seiner Zeit die Gesellen um sich gesammelt, ihnen Gemeinschaft und damit auch Stütze und Halt geboten. Das dürfen auch wir in unserer Kolpingfamilie erfahren – und unsere Jubilare haben es durch viele Jahre hindurch gelebt. So wollen wir mit Mut und Zuversicht in unserer Kolpingsfamilie gemeinsam in die Zukunft gehen.“

Als Vertretung des Vorstandes hielt Peter Willenborg die Laudatio auf die Ehrenden. Er wies darauf hin, dass sich wegen der Pandemie vieles in den Vereinen geändert hat. Dieses hätte zur Folge das man nicht allen gerecht werden kann. Weiterhin würden wir auch in dieser schweren Zeit Unterstützung durch die Mitglieder benötigen. Ein Verein würde nicht vom Vorstand sondern durch die Mitglieder leben gemäß dem Zitat von Adolf Kolping: „Schön reden tut’s nicht, die Tat ziert den Mann (die Frau)“.

Geehrt werden konnten:
Für 60 Jahre: Clemens Ording und Robert Tapken,
für 50 Jahre: Ludger Emke, Arnold Bornhorn, Josef Koopmeiners, Norbert Looschen, Hans Schütt und Heinz-Josef Weldam;
für 40 Jahre: Wolfgang Pundt, Andreas Behnke, Elisabeth Pundsack, Klemens Dierken, Lothar Ebend, Matthias Höhe, Josef Schöning und Renate Brinkmann;
für 25 Jahre: Marianne und Helmut Menke, Michael Knorr und Siegfried Looschen;

Peter Willenborg dankte allen Geehrten für ihre langjährige Treue zum Verein und zu Adolph Kolping und wies auf deren viele Aktivitäten hin. So waren Clemens Ording und Robert Tapken im Vorstand aktiv, und zwar Clemens in den Jahren 1975 bis 1977 als 1. Vorsitzender und Robert Tapken in früheren Jahren auch als Kassenwart. Auch Arnold Bornhorn sei in den Jahren 1973/1974 Senior (fühere Bezeichnung des Vorsitzenden) und Josef Koopmeiners im erweiterten Vorstand und als Fahnenträger tätig gewesen. Auch Ludger Emke hätte viele Jahre die Kolpingsfamilie als Fahnenträger vertreten. Als jetziger Betreuer unserer Homepage sei Wolfgang Pundt sehr aktiv, Andreas Behnke als Bühnenbauer der Theatergruppe, Klemens Dierken etliche Jahre im Festausschuss und Renate Brinkmann als jetzige Ansprechpartnerin der Kolping-Seniorengruppe. Etliche Jahre war Marianne Menke als Souffleuse der Theatertruppe tätig und Helmut Menke als Kassenwart. Michael Knorr war mehrere Jahre Mitglied im Orga-Team der Kolpingjugend und Siegfried Looschen sei seit etlichen Jahren unser derzeitiger Kassenwart. Aber auch alle übrigen nicht besonders erwähnten Jubilare hätten unseren Verein bei den Veranstaltungen und auch bei den von uns ausgerichteten Kolpingtagen des Landesverbandes mit Tatkraft unterstützt.

 

Namen der Personen auf dem Bild:
Von links unten: Marianne und Helmut Menke, Renate Brinkmann, Clemens Ording,
Zweite Reihe von links: Siegfried Looschen (Jubilar und Leitungsteam), Petra Binger (Leitungsteam), Wolfgang Pundt, Klemens Dierken, Josef Koopmeiners, Heinz-Josef Weldam, Hans Schütt, Präses Pastor Illenseer, Robert Tapken,
Dritte Reihe von links: Lucia Pleye, Ludger Wehage, Josef Debbeler (alle vom Leitungsteam), Andreas Behnke, Peter Willenborg (Leitungsteam), Ludger Emke

 

Bericht und Foto: Otto Mählmann

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Spende der Kolpinggsfamilie Cappeln an die Kita für Alle in Lastrup

Am 20.01.2022 überreichten Lucia Pleye und Siegfried Looschen im Namen der Kolpingsfamilie, eine Spende von 1000 Euro an die Leiterin der Kita für Alle in Lastrup. Diese Kita ist eine Einrichtung des Caritas Vereins Altenoythe  e.V. Hier werden Kinder mit und ohne Handycap gemeinsam gefördert. Die Mitarbeiterinnen der Einrichtung haben sich riesig  über diese Spende gefreut. Mit diesem Geld sollen neue Therapie- und Fördermaterialien angeschafft werden.

Dieser Betrag stammt aus der Tannenbaumaktion aus dem Jahr 2020. Corona bedingt konnte diese Spende erst jetzt überreicht werden.

Außerdem wurden 1000 Euro, ebenfalls aus der Tannenbaumaktion, an den Hospizdienst Cloppenburg gespendet.